Wohnungen
   Ausstattung
   TOP 1 (71 m2)
   TOP 2 (108 m2)
   TOP 3 (70 m2)
   TOP 4 (86 m2)
   Garage /  Keller
   Plaene
   Satellitenanlage
   virtOeller Rundgang
   Preise
 
Umgebung
   Infrastruktur
   Lagenplan / Routing
   Umgebung
   Warum Klosterneuburg
   Klosterneuburg
   Wien
   Links
Live
   Webcam

   Wetter

   Tageslichtzonen
   Zeit
   von oben
Kontakt

Wien: Flaeche: 414,953 km2; Einwohner: 1,539.848; Bevoelkerungsdichte: 3711 pro km2; Gebaeude: 153.693; Wohnungen: 853.091; Haushalte: 725.468; 23 Stadtbezirke, 9 Gerichtsbezirke.

Wien ist das flaechenmaeßig kleinste, aber einwohnermäßig greeßte und dichtest besiedelte Bundesland und das wirtschaftliche , kulturelle und geistige Zentrum Oesterreichs. Die Bundeshauptstadt ist mit ihren 23 Bezirken in Bezug auf Fläche und Einwohner die groeßte Stadt des Landes; Sitz des Nationalrats und des Bundesrats, des Bundespräsidenten , der Bundesregierung, aller Zentralbehoerden des Bundes, aller wichtigen diplomatischen Vertretungen ausländischer Staaten, des Obersten Gerichtshofs, des Verfassungs- und des Verwaltungsgerichtshofs sowie folgender Gerichte: Arbeits- und Sozialgericht, Handelsgericht, Oberlandesgericht, Jugendgerichtshof, Landesgericht fuer Strafsachen, Strafbezirksgericht und verschiedene Bezirksgerichte . In Wien befinden sich bis 1997 auch der Landtag, die Landesregierung und die Landesbehoerden von Niederoesterreich. Wien ist ein Kongress-, Konferenz- und Messezentrum internationalen Ranges mit Niederlassungen wichtiger internationaler Organisationen (UN-Bueros, IAEA, UNIDO, OPEC usw.), mit dem Konferenzzentrum in unmittelbarer Nähe des Vienna International Center ( UNO-City) sowie mit dem Messegelände im Prater. Darueber hinaus ist Wien eine der ältesten Städte, eines der wichtigsten Kultur-, Kunst- und Fremdenverkehrszentren Europas und kann aufgrund seiner Bedeutung zu Recht als Weltstadt bezeichnet werden.

Lage: Wien verdankt seine Entwicklung zu einer der groeßten und bedeutendsten Städte Mitteleuropas nicht zuletzt seiner beguenstigten geographischen Lage: Zwischen den nordoestlichen Ausläufern der Alpen, im Nordwesten des Wiener Beckens und großteils suedlich der Donau, liegt es am Schnittpunkt alter Verkehrsadern, wie dem West - Ost -Verkehrsweg der Donau und der historischen Nord - Sued -Straße ( Bernsteinstraße). Die Stadt entwickelte sich zu einer Drehscheibe des europäischen Verkehrs, seit dem Fall des Eisernen Vorhangs gewinnen vor allem die Verkehrs- und wirtschaftlichen Beziehungen zu den oestlichen Nachbarstaaten an Bedeutung.

Landschaft: Das Stadtgebiet erstreckt sich in einer Seehoehe zwischen 151 m (Lobau) und 542 m (Hermannskogel) von den Vorhoehen mit Laubwald und dem Flyschbergland des Wienerwalds (Leopoldsberg, Kahlenberg, Hermannskogel) im Nordwesten , Westen und Suedwesten sowie den Hoehen des Wienerbergs und des Laaer Bergs ueber eiszeitliche Terrassen, die von Wienerwaldbächen durchschnitten sind, und ueber das Auen- und Schwemmland der Donau bis zum Rand des Wiener Beckens bei Schwechat im Suedosten sowie des Marchfelds im Osten und Nordosten.

Zahlreiche zwischen Wienerwald und der Stromtangente gelegene eiszeitliche Terrassen boten den älteren Phasen der Stadtentwicklung Raum. Die Wachstumsringe erstrecken sich von der mittelalterlichen Altstadt ueber die barocken Vorstädte bis zu den gruenderzeitlichen Vororten und sind radial durch die alten Fernstraßen gegliedert. Die mittelalterliche Stadt entstand auf der rund 10 m ueber dem Niveau der Stromauen gelegenen Stadtterrasse und erstreckte sich innerhalb der Mauern des ehemaligen roemischen Lagers. Ein merkbarer Anstieg fuehrt zur Arsenalterrasse, noch hoeher liegt die Laaer-Berg-Terrasse. Mit dem Brueckenbau ueber die Donau wurde wegen der breiten Stromauen (bis zu 6 km) erst 1439 begonnen. Floridsdorf entstand in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts als Brueckenkopf im Marchfeld und wurde 1904 in das Stadtgebiet von Wien eingemeindet. Das urbane Wachstum war aber seit der Gruenderzeit nach Westen und Suedwesten hin ausgerichtet, wo es durch die Flyschhoehen des Wienerwalds begrenzt wurde. Erst in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wird im Zuge der Stadterweiterung auch der Raum noerdlich und nordoestlich der Donau als Betriebs- und Wohnstandort gefoerdert und systematisch entwickelt.

Der Stadtraum teilt sich in zwei nach dem Baualter unterschiedene Entwicklungshälften, die gruenderzeitliche "Innenstadt" und die in der Zwischen- und Nachkriegszeit entstandene "Außenstadt". Das heutige Stadtbild präsentiert sich als Zusammenschluss von Siedlungen, die den Stadtkern in 2 Ringen umgeben: die "Vorstädte" im Gebiet der heutigen (inneren) Bezirke 3 bis 9 zwischen Ringstraße und Guertel und die "Vororte" außerhalb des Guertels (äußere Bezirke). Die Vorstädte entwickelten sich zu Geschäftsvierteln und zum Wohngebiet der Mittelschicht, die Vororte außerhalb des Guertels stellten die " klassischen Arbeiterbezirke" dar (12., 15., 16. und 17.  Bezirk ). Im Sueden (23. und Teile des 10.  Bezirks ), Suedosten (11.  Bezirk ) und jenseits der Donau (21. und 22.  Bezirk ) befinden sich Betriebe mit großem Flächenbedarf und die bevorzugten Areale der Stadterweiterung, wo vor allem in den 70er und 90er Jahren Großwohnanlagen, wie der Wohnpark Alterlaa, die Siedlungen Wienerfeld-West und -Ost, die Per-Albin-Hansson-Siedlung-West und -Ost, die Großfeldsiedlung, Neu-Stammersdorf und andere , errichtet wurden. Am Stadtrand erstrecken sich traditionsreiche Schrebergartenanlagen (1992: 235 Kleingartenvereine mit 25.377 Mitgliedern und 1300 ha bewirtschafteter Fläche) und Einfamilienhaussiedlungen. Im Suedwesten (Hietzing) und Nordwesten (Neuwaldegg, Währing, Doebling) liegen die Villenviertel und alte Weinhauer- und Heurigendoerfer, wie Nußdorf, Grinzing, Sievering und Neustift am Walde. Gruenanlagen durchbrechen das Stadtgebiet: Stadtpark, Volks-, Burg-, Au-, Belvedere- und Schwarzenberggarten, Liechtenstein- und Tuerkenschanzpark, Schlosspark Schoenbrunn mit Tiroler und Fasangarten und andere. Am oestlichen Stadtrand befindet sich der Prater, am Suedwestrand der Lainzer Tiergarten, im Nordosten der Donaupark, im Sueden der Erholungspark Laaer Berg sowie im Suedosten das in Mitteleuropa einzigartige Erholungsgebiet Donauinsel zwischen Donau und Neuer Donau (21,1 km lang, 533 ha groß) mit dem Naturschutzgebiet Toter Grund und der nach Nordosten und Suedosten anschließenden urspruenglichen Aulandschaft der Lobau. Die durch die Bauordnung als Schutzgebiet gewidmete Fläche ( Wald- und Wiesenguertel) dient als Sauerstoffreservoir und Erholungsgebiet und umfasst rund 7000 ha. Zu Wien gehoeren Gruenflächen im Umfang von 20.507 ha, der Hauptanteil entfällt auf landwirtschaftlich genutzte Flächen (7643,30 ha) und Wald (7025,54 ha), ein kleinerer Anteil auf Wiesen, Kleingärten und Parkanlagen (1513,91 ha). Das Wiener Stadtgartenamt verwaltete 1992 2706 oeffentliche Gartenanlagen. Der Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien bewirtschaftete 1995 1750 ha. Zu den 438 Naturdenkmälern (1992) zählen das Obere Muehlwasser und der Wald am Johannser Kogel im Lainzer Tiergarten. Naturschutzgebiete waren 1992 der Lainzer Tiergarten (2263 ha) und die Untere Lobau (2088 ha), Landschaftsschutzgebiete Prater (498 ha), in Doebling (1205 ha), die Obere Lobau (531 ha) und in Liesing (654 ha) sowie einige Landschaftsteile.

Klima: Ozeanische Einfluesse aus dem Westen mit kuehlen Sommern, milden Wintern und vielen Niederschlägen bestimmen das Klima in Wien ebenso wie kontinentale Einfluesse aus dem Osten mit heißen Sommern, kalten Wintern und weniger Niederschlägen. Dieses Übergangsklima macht sich durch unterschiedliche Temperaturen und Niederschlagsmengen innerhalb des Stadtgebiets bemerkbar. In den letzten Jahren kam es infolge der globalen Klimaveränderungen zu geringeren Niederschlagsmengen, längeren Trockenperioden und milderen Wintern. Die mittlere Lufttemperatur betrug 1992 11,4° C, die Niederschlagsmenge lag bei 602 mm; 61 Sommertagen standen 52 Frosttage gegenueber.

Bevoelkerung: Das Bevoelkerungswachstum der Stadt war in der Neuzeit stets durch Fernwanderungen bestimmt. Um die Jahrhundertwende kamen insbesondere Tschechen nach Wien, aber auch Angehoerige verschiedenster ethnischer und konfessioneller Gruppen aus allen Teilen der Monarchie. Durch die politische Grenzziehung nach 1918 wurde das Einzugsgebiet drastisch reduziert und beschränkte sich bis in die 60er Jahre (Beginn der Gastarbeiteranwerbung) vor allem auf die Ostregion (Niederoesterreich und Burgenland ). Obwohl das Stadtgebiet vergroessert wurde (1910: 278 km2, seit 1954 414,95 km2), nahm die Bevoelkerung Wiens ab dem 1. Weltkrieg kontinuierlich ab (1910: 2,083.630 Einwohner ). Durch Abwanderungen in der Zwischenkriegszeit und Vertreibung bzw. Ausrottung der in einigen Bezirken ( vor allem Leopoldstadt) lebenden juedischen Bevoelkerung nach 1938 war der Rueckgang zwischen 1934 (1,935.881 Einwohner ) und 1951 (1,616.125 Einwohner ) besonders hoch. Die Einbuergerung von deutschsprachigen Fluechtlingen, vor allem aus den Sudetenländern, und die Zuwanderung aus den oesterreichischen Bundesländern konnten diesen Bevoelkerungsverlust nicht wettmachen. Auf einen leichten Bevoelkerungsanstieg 1951-61 und eine geringe Rueckläufigkeit bis 1971 folgte ein neuerlicher Einbruch zwischen 1971 (1,619.885 Einwohner ) und 1981 (1,531.346 Einwohner ). In den 80er Jahren manifestierte sich zunächst ein leichter, in den 90er Jahren (1991: 1,539.848 Einwohner ) ein sich verstärkender Wachstumstrend von 1,611.859 (1992) auf 1,636.399 Einwohner (1995). Diese Entwicklung ist nur zu einem geringen Teil auf den leichten Geburtenanstieg seit 1991 zurueckzufuehren, bedeutend waren vor allem der Wanderungsgewinn gegenueber den Bundesländern und die nach Bezirken unterschiedlich starke Zuwanderung von Ausländern. 6841 in Wien lebende Ausländer erwarben 1995 die oesterreichische Staatsbuergerschaft. Insgesamt lebten mit Jahresende 1991 280.811 registrierte Ausländer und Konventionsfluechtlinge in Wien , Ende 1995 300.675. Davon kamen 1995 91.620 aus dem ehemaligen Jugoslawien, 52.095 aus der Tuerkei und 19.421 aus Polen. In Wien lebte 1991 rund ein Fuenftel (19,6 %) der oesterreichischen Bevoelkerung. Wien weist laut Volkszählung 1991 zwar den geringsten Kinderanteil aller Bundesländer auf (13,9 % Kinder bis 15 Jahre; Oesterreich gesamt: 17,4 %; durchschnittliche Kinderzahl pro Frau: 1,48), durch den leichten Anstieg der Geburtenzahlen seit 1981 wurde der Sockel der Alterspyramide allerdings wieder etwas breiter. Die Zahl der Personen im Erwerbsalter ist seit 1981 auf 973.868 angewachsen (63,2 % der Bevoelkerung 71,7 Jahre, der Frauen 78,6 Jahre. Ein weiteres Wiener Spezifikum ist der Frauenueberhang, der mit 15,5 % mehr als doppelt so hoch ist wie in Gesamtoesterreich (7,7 %). Neue gesellschaftliche Trends treten im urbanen Ballungsraum Wien deutlicher als in den anderen Oesterreichischen Städten bzw. Bundesländern hervor. So liegt hier der Anteil der Verheirateten mit 50,7 % unter dem Oesterreichischen Durchschnitt (54,9 %) und ist seit 1981 gesunken, die Eheschließungen erfolgen später, auch weist Wien den hoechsten Geschiedenenanteil (10,4 % der Erwachsenen sind geschieden; 5701 Ehescheidungen 1995) sowie die meisten Einpersonenhaushalte (296.100, 40 % der Haushalte 1995) in Oesterreich auf, 1981-91 nahmen die Einpersonenhaushalte um 8,2 % zu.

Das Wienerische, eine im Rueckgang begriffene Oesterreichische Mundart, wird vor allem von den unteren sozialen Schichten gesprochen. Infolge des relativ hohen Anteils der Wiener an der Oesterreichischen Gesamtbevoelkerung und ihrer Stellung als Bewohner des politischen , wirtschaftlichen und kulturellen Zentrums hatten sie wesentlichen Anteil an der Ausprägung dessen, was vor allem im Ausland klischeehaft als "typisch oesterreichisch " angesehen wird, so zum Beispiel den Hang zur Gemuetlichkeit und Lebensfreude, zu kuenstlerischer Begabung ( besondere Musikalität), aber auch zur Noergelei.

Von internationaler Bedeutung war und ist das Wiener Musikschaffen ( Oper, Operette, Wiener Walzer), beruehmt sind die Wiener Kueche mit ihren zahlreichen typischen Gerichten (teils aus dem boehmischen Raum), die Wiener Kaffeehauskultur, die Leistungen in den Bereichen Medizin und Psychotherapie, in den Wirtschaftwissenschaften, in der Architektur, aber auch auf dem Gebiet der modernen Kommunal- und Sozialeinrichtungen.

Wirtschaft: Wien ist das Wirtschaftszentrum von Oesterreich : 1991 waren in den 71.000 vor allem Klein- und Mittelbetrieben (1981: 66.127) 744.516 Menschen beschäftigt, das ist rund ein Viertel der Oesterreichischen Beschäftigten, davon waren 701.052 Unselbständige. In 18.317 Arbeitsstätten (26 %) sind keine Arbeitnehmer beschäftigt (Familienbetriebe), rund 46 % (32.796) weisen 1-4 unselbständig Beschäftigte auf; von den groeßeren Betrieben haben 73 % unter 20 Arbeitnehmer, 1,5 % mehr als 100 und nur 142 Großbetriebe beschäftigen mehr als 500 Personen. Der Ausländeranteil bei den unselbständig Erwerbstätigen sank 1991-93 von 13,3 % auf 12,6 %; die Arbeitslosenquote betrug 1993 7,2 %. Der Dienstleistungssektor ist mit rund 75 % (555.008) der Wiener Beschäftigten und 85 % (60.157) der Arbeitsstätten der wichtigste Arbeitgeber in Wien. Obwohl sich der allgemeine Rueckgang von verarbeitendem Gewerbe und Industrie auch in Wien auswirkt, entfielen 1991 auf diesen Sektor 8081 Arbeitsstätten mit 135.964 Beschäftigten; damit ist Wien nach wie vor der bedeutendste Industriestandort Oesterreichs. 1991-92 sank die Zahl der Wiener Industriebetriebe um 77, die der Industriebeschäftigten um 3753, 1993 gingen weitere 6740 Arbeitsplätze in diesem Bereich verloren. Auch viele Betriebe außerhalb von Wien haben Wien als Sitz der Geschäftsleitung; insgesamt werden in Wien etwa 45 % der gesamtoesterreichischen Industrie kontrolliert. Typisch sind Branchenvielfalt sowie die Produktion konsumnaher und qualitativ hochwertiger Endprodukte. Dominierend ist die Metallerzeugung und -verarbeitung mit 74.278 Beschäftigten in 2926 Betrieben, an 2. Stelle folgt die Nahrungsmittel- und Getränkeerzeugung mit 16.769 Beschäftigten (907 Betriebe), im Druckereiwesen sind 12.773 Beschäftigte (931 Betriebe) tätig. Weitere wichtige Branchen sind die Erzeugung bzw. Verarbeitung von Chemikalien, Gummi und Erdoel, die Kunststofferzeugung bzw. -verarbeitung, Maschinen-, Stahl- und Fahrzeugbau sowie die Eisen- und Metallwarenerzeugung; auf das Bauwesen entfielen 48.573 Beschäftigte. Der Produktionswert der Industrie stieg 1991-93 von 133 Milliarden   Schilling auf 136 Milliarden   Schilling (+ 1,8 %). Das Wiener Gewerbe beschäftigte 1991 in 13.907 Betrieben 121.504 Personen. In der Landwirtschaft waren 1991 nur noch 5025 Personen (Betriebsinhaber, Familienmitglieder, ständige Arbeitskräfte) in 1281 Betrieben tätig. Bis 1993 (Mikrozensus) sank die Zahl auf 4700 ab. Von großer Bedeutung fuer die oertliche und gesamtoesterreichische Wirtschaft sind die Wiener Messen (Fach- und Publikumsmessen, zum Beispiel Fruehjahrsmesse, Interieur, IFABO, Auto-Salon & Zweirad).

Fremdenverkehr: Aufgrund der historischen und kulturellen Bedeutung Wiens ( politisches und wirtschaftliches Zentrum der Donaumonarchie) und wegen seines Reichtums an Sehenswuerdigkeiten besitzt der Tourismus in Wien besondere Bedeutung. 1883 wurden bereits rund 200.000 Besucher gezählt. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich Wien wieder zum Zentrum des Tourismus in Oesterreich mit einem einzigartigen kulturellen Angebot. 1995 waren 6064 Betriebe im Gaststättenwesen tätig. 1995 standen in 340 Beherbergungsbetrieben, davon 13 5-Stern-Hotels, 20.796 Zimmer mit 41.144 Fremdenbetten zur Verfuegung. 1995 betrug die Zahl der Ausländeruebernachtungen 6,111.568, die von Inländern 938.142. Stark angestiegen ist seit dem Fall des Eisernen Vorhangs der Tourismus aus den oestlichen Nachbarstaaten. Die Zahl dieser vor allem Tagestouristen schlägt sich nicht in den Übernachtungsziffern nieder. Typisch fuer den Städtetourismus ist die kurze durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen, in der Sommersaison ist die Bettenkapazität zu 52,2 % ausgelastet.

Verkehr: Wien nimmt im mitteleuropäischen Verkehrsnetz und im Luftverkehr eine Schluesselstellung ein. Im innerstädtischen oeffentlichen Verkehr wurden 1994 mit den 35 Straßenbahn- und 5 U-Bahnlinien ( insgesamt 1412 Triebwagen und Personenwaggons, 237 km Baulänge, 759 km Betriebslänge) 506,3  Millionen Fahrgäste befoerdert. 75 Autobuslinien (516 Wagen, 617 km Linienlänge) wurden 1994 von 120,4  Millionen Fahrgästen benuetzt. Darueber hinaus befoerderten im selben Jahr 68 Autobuslinien der Postverwaltung und der Bundesbahnen von Wien ausgehend insgesamt 24,2  Millionen Personen. Die Bahn (Personen- und Gueterverkehr) verfuegte 1992 ueber eine Betriebslänge von 178 km (32 Bahnhoefe, 8,9  Millionen verkaufte Karten). Fuer den Nahverkehr erschließt das Schnellbahnnetz das Wiener Umland und die Ostregion und ist Hauptträger des täglichen Berufspendlerverkehrs ( rund 180.000 Pendler pro Tag). 1984 wurde der Verkehrsverbund Ostregion gegruendet: Kernbereich ist das Stadtgebiet von Wien , große Teile Niederoesterreichs und ein noerdlicher Abschnitt des Burgenlands sind integriert.

Alle Wiener Bahnhoefe wurden im 2. Weltkrieg durch Bomben zerstoert oder schwer beschädigt, die wichtigsten wieder aufgebaut und neu gestaltet: der alte Westbahnhof wurde 1951 durch einen Neubau ersetzt, 1993/94 erfolgte seine Umgestaltung im Zuge der Einbindung der U 3 und der Neugestaltung des Europaplatzes. 1976-80 wurde der Franz-Josefs-Bahnhof ueberbaut; der West- und der Suedbahnhof, in den der ehemalige Ostbahnhof einbezogen wurde, bewältigen den Haupt- und Fernverkehr, fuer den Inlandsverkehr sind der Franz-Josefs-Bahnhof sowie die Bahnhoefe Wien -Nord/Praterstern und Wien -Mitte von Bedeutung.

Das Wiener Straßennetz ist etwa 2800 km lang, davon entfallen 680 km auf Straßen mit erhoehter Verkehrsbedeutung (Autobahnen, Bundesstraßen, Hauptstraßen), auf denen zirka 85 % der Fahrleistung in Wien erbracht werden (14,4 Millionen Kfz-km/Tag). Ende 1995 umfasste das Radwegenetz 545 km.

Im Stadtbereich befinden sich 5 Straßen- und 2 Eisenbahnbruecken ueber die Donau: Nordbruecke (Teil der Wiener Nordeinfahrt ), Floridsdorfer, Nordbahn-, Brigittenauer, Reichs- und Praterbruecke (entstand im Zuge des Baus der Suedosttangente A 20) sowie die Stadlauer Ostbahnbruecke. 23 Bruecken und Stege ueberqueren den Donaukanal, darunter die 1962-64 erbaute 800 m lange Guertelbruecke und die im Zuge des Ausbaus der Suedosttangente 1969-71 entstandene Erdberger Bruecke.

Die Anzahl der Kraftfahrzeuge pro 1000 Einwohner stieg 1961-95 von 94 auf 434. 1995 gab es in Wien 710.827 Kraftfahrzeuge, entsprechend schwierig ist die Parkraumsituation im dichtverbauten Stadtgebiet. Die Suedumfahrung (B 301), eine hochrangige Verbindungsstraße zwischen A 2 und A 4, soll zur Entlastung von Wiener Wohngebieten beitragen und wichtige Standorte, wie den Donauhafen Albern und den Gueter-Terminal Metzger-Werke, erschließen.

Der Schiffsverkehr auf der Donau ging nach den Weltkriegen stark zurueck, durch die politische und wirtschaftliche Oeffnung Osteuropas und die Eroeffnung des Rhein-Main-Donau-Kanals wird ein neuerliches Ansteigen der Donauschifffahrt und des Frachtvolumens erwartet. Der Wiener Hafen gewinnt dadurch an Bedeutung. 1996 betrug der Hafenumschlag 1,7  Millionen   Tonnen. Der Wiener Hafen besteht aus 3 Hafenanlagen: Kernstueck ist der Freudenaaer Hafen mit dem groeßten Containerterminal in einem europäischen Binnenhafen (1996: Gesamtcontainerumschlag 159.049 TEU) sowie mit Lagerzentrum, Zollfreizone, Autoterminal und dem Sitz der 3 Wiener Hafengesellschaften; seine urspruengliche Funktion als Schutz- und Winterhafen erfuellt er bis heute. Der Alberner Hafen, urspruenglich als Getreidehafen konzipiert (Kapazität der Getreidespeicher: 90.000 t), spielt heute noch im Getreideexport eine bedeutende Rolle. Der Oelhafen Lobau ist auch Schutz- und Winterhafen fuer Tankschiffe und durch Pipelines ( unter anderem Barbara-Bruecken) mit dem Zentraltanklager und der Raffinerie Schwechat der OMV verbunden. Der Hafen Freudenau ist bereits komplett ausgebaut, ein weiterer Ausbau der Wasser-Land-Umschlagmoeglichkeiten wird fuer den Hafen Albern geplant. 1962 wurde die Wiener Hafen-Betriebs Ges. m. b. H. (heute Wiener Hafen Ges. m. b. H.), 1979 die Wiencont Containerterminal Ges. m. b. H. gegruendet. Der Luftverkehr ( Luftfahrt, Austrian Airlines) hat im Flughafen Wien-Schwechat sein Zentrum.

Oeffentliche Einrichtungen: Die Versorgungsbetriebe sind groeßtenteils im Besitz der Gemeinde. Die Wiener Stadtwerke - Verkehrsbetriebe (Wiener Linien), Elektrizitätswerke (Wienstrom), Gaswerke (Wiengas), Städtische Bestattung (Bestattung Wien) - beschäftigten 1995 15.118 Mitarbeiter und gehoeren damit zu den groeßten Arbeitgebern Oesterreichs. Wienstrom versorgt neben der Stadt Wien 110 niederoesterreichische Gemeinden mit elektrischer Energie. Im Jahr 1902 lieferte das Kraftwerk Simmering erstmals Strom. Heute befinden sich auf dem Areal des Kraftwerks Simmering 4 Kraftwerksbloecke mit einer Gesamtleistung von 973 MW elektrische Energie bei 630 MW Fernwärmeauskoppelung. Die Kraftwerke Donaustadt und Leopoldau koennen zusammen maximal 480 MW Strom und 170 MW Fernwärme erzeugen. Durch umfangreiche Umweltschutzmaßnahmen konnten die Schadstoffemissionen zwischen 1980 und 1996 bei Stickstoffoxid um 87 % und bei Schwefeloxid um 99 % reduziert werden. Neben den kalorischen Kraftwerken betreibt Wienstrom eigene Wasserkraftwerke in Gaming und Opponitz und hat Strombezugsrechte aus den Kraftwerken Greifenstein und Freudenau. Im Jahr 1995 betrug der Gesamtstrombedarf Wiens 9.385 GWh. Wienstrom erzeugt etwa 50 % der benoetigten elektrischen Energie in den eigenen Kraftwerken, die restlichen 50 % werden von der Verbundgesellschaft bezogen. Die Stromversorgung erfolgt ueber mehrere Spannungsniveaus. Das Transportnetz verwendet als Hoechstspannung 380 kV. Die Verteilnetze haben 110 kV, 20 kV bzw. 10 kV und 230 V. Neben 40 Umspannwerken, mehr als 11.000 Trafostationen und rund 21.000 km Kabel bzw. Freileitungen gibt es auf dem Weg zum Endverbraucher eine große Anzahl von Schutzeinrichtungen, die fuer eine sichere Stromversorgung benoetigt werden.

Der Erdgasverbrauch in Wien betrug 1996 rund 2.038 Millionen m3. Zur Absicherung der Gasversorgung wurden die Speichermoeglichkeiten 1996 auf 725 m3 erhoeht; der Erdgasbezug erfolgt aus der Inlandsfoerderung, aus Russland und aus Norwegen. Das Rohrnetz der Wiener Stadtwerke umfasste 1996 rund 3.345 km und versorgte 725.415 Gasanlagen. Eine 15,5 km lange Gas-Hochdruckleitung wurde von Aderklaa zum Dampfkraftwerk Donaustadt ("Ost 2") errichtet.

Der Endenergieverbrauch der Bundeshauptstadt betrug 1994 31.689,44 GWh. Die Nutzung von Sonnenenergie wird durch Investitionskostenzuschoesse gefoerdert.

Das Wiener Trinkwasser bestand 1995 zu rund  97 % aus Quellwasser, der Rest stammte von Grundwasser aus eigenen und fremden Pumpwerken, zu einem geringen Teil aus aufbereitetem Oberflächenwasser (Wientalwasserleitung) sowie aus Wasser von Vorratsbehältern. Die Wasserversorgung erfolgt durch die 1. (134 km) und 2. (200 km) Wiener Hochquellenleitung, 7 Grundwasserwerke, 14 Hebewerke, 9 Drucksteigerungswerke, 1 Aufbereitungswerk und 11 Wasserkraftwerke; das Wasserrohrnetz ist 3176 km lang. 34 Wasserbehälter fassen einen Gesamtinhalt von 1,465.870 m3. Der Jahreswasserverbrauch betrug 1995 1,28  Milliarden   Liter.

Das Wiener Kanalnetz umfasste 1996 2,134.776 m Straßen- und 5,554.625 m Hauskanäle, die gereinigte Abwassermenge lag bei 198  Millionen m3 (Hauptkläranlage) bzw. 19,9  Millionen m3 (Kläranlage Blumental).

Der jährliche Brennstoffverbrauch in Wien variiert beträchtlich, die Wärmeversorgung wurde bereits zum Großteil auf Hauszentral- und Gasetagenheizungen sowie Fernwärme umgeruestet. Der Fernwärmeanteil betrug 1996 rund 25 %, die installierte Erzeugungskapazität 2534 MW, wobei 13 Erzeugungseinheiten in das Verbundnetz einspeisen. 1995/96 verkauften die Heizbetriebe Wien Ges. m. b. H. 4598 GWh und versorgten 157.787 Wohnungen und 3467 Großabnehmer mit Wärme, das Fernwärmenetz ist ueber 735 km lang. Im Normalfall wird der Fernwärmebedarf fuer die Wiener Abnehmer durch die Auskoppelung der Abwärme von Kraftwerksanlagen der E-Werke Simmering (installierte Leistung 280 MW und 350 MW 1996) und Leopoldau (170 MW), der OMV (Raffinerie Schwechat, 170 MW), der Entsorgungsbetriebe Simmering (40 MW) sowie aus den beiden Hausmuellverbrennungsanlagen Floetzersteig (50 MW) und Spittelau (60 MW, groeßtes Fernwärmewerk Oesterreichs ) abgedeckt. Fuer Spitzenbelastungen stehen Oel- und Gaskraftwerksanlagen zur Verfuegung: Leopoldau, Spittelau (395 MW), Arsenal (326 MW), Kagran (176 MW) und Liesing (340 MW). Mineralische Brennstoffe (Braun- und Steinkohle, Koks) spielen fuer die häusliche Wärmeversorgung eine immer geringere Rolle.

Am Rautenweg (22.  Bezirk ) befindet sich eine Muelldeponie. Das Muellaufkommen betrug 1995 in Wien 822.000 t, davon wurden durch Muelltrennung 37 % gesammelt, 54 % thermisch entsorgt und 9 % deponiert.

Die Versorgung Wiens ist durch zahlreiche Märkte gewährleistet: 1 Viehmarkthalle, 1 Großmarkt, 2 Detailmarkthallen, 20 offene und 2 Straßenmärkte. Von den temporären Märkten ist vor allem der Wiener Christkindlmarkt bekannt.

Das Wiener Sozialwesen war bereits in den Zwischenkriegszeit richtungweisend fuer viele Städte Europas. Die Hilfeleistungen bestehen aus finanziellen Unterstuetzungen und sozialen Diensten (Heimhilfe und Hauskrankenpflege, Essen auf Rädern, Besuchsdienst, Familienhilfe). Weiters bestehen zahlreiche Pensionisten- und Pflegeheime, beratende und betreuende Serviceeinrichtungen, Tages- und Wohnheime sowie Heime und Werkstätten fuer Behinderte. 1995 wurden 3915 Hilfe suchende Kinder und Jugendliche und 4511 Kinder in Heimen psychologisch betreut sowie 1908 Behinderte versorgt. Die 1356 Kindertagesheime (1995) wurden von insgesamt 60.400 Kindern besucht. Durch den hohen Seniorenanteil Wiens wurde die Altenbetreuung besonders forciert. 1995 wurden täglich 19.388 Senioren in 80 (davon 30 städtischen) Pensionistenheimen mit 20.233 Betten betreut. Daneben bestehen in Wien 4 Heime fuer Koerperbehinderte, 13 Obdachlosenasyle, 2 Familienheime und 2 Frauenhaeuser. 1995 wendete die Stadt 23,5 Milliarden  Schilling fuer soziale Wohlfahrt und Wohnbaufoerderung auf (16 % der Gesamtausgaben).

1995 waren im Wiener Gesundheitswesen 10.519 Ärzte tätig. 1994 bestanden in Wien 56 Krankenanstalten mit 20.849 Betten, 5143 Ärzten und 19.720 Pflegepersonen, außerdem unterhält die Stadt Wien eine Krankenanstalt und 4 Pflegeheime außerhalb Wiens ; 464.131 Patienten wurden stationär betreut. 27 Krankenanstalten stehen unter städtischer Verwaltung, 29 Anstalten werden von anderen Institutionen verwaltet. Das Wiener Allgemeine Krankenhaus (AKH) hat eine Nutzfläche von 345.000 m2, 45 Kliniken und Institute der Universität Wien , 2184 Krankenbetten und einem Beschäftigtenstand von rund  5800 Personen (davon rund  1000 Ärzte und Akademiker); es wurde nach kontinuierlicher Inbetriebnahme am 7. 6. 1994 nach 35 Jahren Bauzeit und Baukosten von rund 37 Milliarden   Schilling eroeffnet. Das juengste Krankenhaus in Wien ist das Donauspital im SMZ-Ost ( errichtet 1992-94). 1995 bestanden in Wien 7 städtische Gesundenuntersuchungsstellen, 3 Beratungsstellen fuer Schwangere sowie 906 selbständige und Anstaltsambulatorien. Die Wiener Rettungsdienste befoerderten 1995 359.802 Kranke. 1995 wurden fuer das Gesundheitswesen 27,2 Milliarden   Schilling aufgewendet (19 % der Gesamtausgaben).

Am 21. 9. 1923 beschloss der Gemeinderat erstmals ein 5-jähriges Bauprogramm, das die Errichtung von 25.000 Wohnungen aus Steuermitteln vorsah, um dem Elend der ueberbevoelkerten Quartiere abzuhelfen (1910: 92.994 Untermieter, 75.473 Bettgeher, 25 % der Zimmer-Koeche-Wohnungen wurden von 5-10 Personen bewohnt). 1925-34 wurden 337 städtische Wohnhausanlagen mit rund 64.000 Gemeindewohnungen erbaut. 1934-45 stagnierte die Wohnbautätigkeit, durch die Zerstoerungen im 2. Weltkrieg waren 1945 86.875 Wohnungen unbewohnbar. 1954 wurde der Grundstein fuer die 100.000. Gemeindewohnung gelegt, bis 1958 war der Wiederaufbau groeßtenteils abgeschlossen. 1945-93 wurden in Wien weitere 150.000 Gemeindewohnungen errichtet. Mitte 1994 verwaltete die Stadt als groeßter Hauseigentuemer Oesterreichs ueber 220.000 Gemeindewohnungen, das ist mehr als ein Viertel des gesamten Wiener Wohnungsbestands. Mitte der 80er Jahre wurde mit einem großzuegigen Sanierungsprogramm fuer die Gemeindebauten begonnen. Zusätzlich werden die Tätigkeit der gemeinnuetzigen Bauvereinigungen und der Bau von Eigentumswohnungen teilweise aus oeffentlichen Mitteln finanziert. Zwischen 1950 und 1980 wurden in Wien rund 300.000 Neubauwohnungen, vor allem am Stadtrand, errichtet. 1980-90 kamen im Jahresdurchschnitt nur noch 6000 Neubauwohnungen auf den Markt.

Kunst, Kultur, Wissenschaft: Wien ist Sitz der Oesterreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Universität Wien, der Technischen Universität Wien, der Universität fuer Bodenkultur, der Veterinärmedizinischen Universität Wien, der Wirtschaftsuniversitaet, der Akademie der bildenden Kuenste, einer Hochschule fuer Musik und darstellende Kunst und der Hochschule fuer angewandte Kunst ( Kunsthochschulen). Auch der Erwachsenenbildung ( Verband Wiener Volksbildung) kommt erhebliche Bedeutung zu. Wien ist Sitz der Oesterreichischen Nationalbibliothek, von Universitätsbibliotheken, der Wiener Stadt- und Landesbibliothek , Akademie - und Amtsbibliotheken, der Pädagogischen Zentralbuecherei und anderen.

Das Wiener Theater hat wesentlichen Anteil am Kulturleben der Stadt: Burgtheater, Akademietheater, Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien, (siehe) Volkstheater, Raimundtheater, (siehe) Ronacher, Kabarett. - Wiens Ruf als Musikstadt ( Musik) begruendeten vor allem die Staatsoper, die Wiener Philharmoniker und die Wiener Symphoniker; die Volksoper pflegt die klassische Wiener Operette. Zu den repräsentativen Pflegestätten der Musik gehoeren auch das Konzerthaus ( Konzerthausgesellschaft) und der Musikverein (Gesellschaft der Musikfreunde). Fuer den kuenstlerischen Nachwuchs sorgen die Musiklehranstalten der Stadt Wien (Konservatorium). Theater, Musik und kulturelle Darbietungen finden in den Wiener Festwochen ihren Hoehepunkt. Wien besitzt Filmstudios und - nach einem deutlichen Rueckgang gegenueber frueher - 97 Kinosäle (Stand Ende 1995). Dem ORF stehen das Funkhaus (Hoerfunkzentrale) und das ORF-Zentrum auf dem Kueniglberg fuer das Fernsehen zur Verfuegung. Entsprechend der Bedeutung der bildenden Kunst in Wien ( Baukunst, Bildhauerkunst, Malerei) besitzen die Museen Weltgeltung und stellen einen touristischen Hauptanziehungspunkt dar: Albertina, Kunsthistorisches Museum, Oesterreichische Galerie (Belvedere), Naturhistorisches Museum, Heeresgeschichtliches Museum, Museum fuer Voelkerkunde, Oesterreichisches Museum fuer angewandte Kunst, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Technisches Museum Wien, Historisches Museum der Stadt Wien und andere.

Die bildende Kunst wird von der Gemeinde Wien durch Foerderungsmaßnahmen (Stipendien, Ankäufe, Subventionen, Preise usw.) besonders unterstuetzt; auch private Galerien sind ein wichtiger Faktor. - In der Oesterreichischen Literatur hat die Leistung der in Wien lebenden Schriftsteller seit jeher eine zentrale Stellung.

Aufgrund der historischen Entwicklung weist das Stadtzentrum die groeßte Dichte an kulturhistorischen Bauten auf ( Innere Stadt); außerhalb der ehemaligen Stadtmauern fiel der Großteil der Gebäude den beiden Tuerkenbelagerungen zum Opfer, erst ab diesem Zeitpunkt fand die Baukunst in diesen Bezirken groeßeren Aufschwung (siehe bei den einzelnen Bezirken).

Geschichte: Durch die guenstige Lage Wiens unterhalb des Donaudurchbruchs am oestlichen Abhang des Wienerwalds, durchzogen von zahlreichen Bach- und Flussläufen, entstanden ab der Jungsteinzeit Siedlungen und Niederlassungen im Wiener Raum (Hornsteinbergwerk auf der Antonshoehe im Maurer Wald, im 23. Bezirk ). Keltische Funde auf dem Leopoldsberg ( keltisches Oppidum), in Leopoldau (22. Bezirk ) sowie im 3. und 11. Bezirk belegen die Besiedlung etwa um die Mitte des 4.  Jahrhunderts v. Chr. Aus der keltischen La-Tène-Zeit stammt der Name des Wienflusses ("Vedunia" = Waldbach), aus dem sich der Name " Wien " entwickelte. Ab dem fruehen 1.  Jahrhundert n. Chr. machten die Roemer das in guenstiger Lage an der Bernsteinstraße gelegene Carnuntum zum Zentralort ihrer Provinz Pannonien und legten in Wien zur Flankendeckung Carnuntums gegen Westen ein Lager an: zunächst an der Limesstraße (Rennweg), 81-96 n. Chr. unter Kaiser Domitian (bereits auf dem Boden des 1.  Bezirks ) ein Reiterlager. Unter Kaiser Trajan (98-117) entstand das ummauerte Legionslager mit dem von den Kelten uebernommenen Namen "Vindobona" in der heutigen Inneren Stadt, dessen Mauern zum Teil bis in das 12.  Jahrhundert in Verwendung standen und noch in der 2. Hälfte des 13.  Jahrhunderts erwähnt wurden. Unter Mark Aurel erzwang das Vorruecken der Markomannen 167 n. Chr. eine Verstärkung des Limes, wodurch Vindobona an Bedeutung gewann; spätestens 212 wurde die im Bereich des 3.  Bezirks gelegene Zivilsiedlung zum Municipium (Stadtrecht) erhoben. Vindobona gewann durch die Bedrohung des Roemischen Reichs von Norden her als Militärstuetzpunkt und Flottenhafen im 4.  Jahrhundert an Bedeutung und wurde um 400 schwer beschädigt. Bis zum Auftreten der Hunnen blieb die Stadt in roemischer Hand, ab der Mitte des 5.  Jahrhunderts wurde ein Großteil der roemischen Siedler von Vindobona abgezogen, Teile der von Roemern und keltischen Gruppen gebildeten Grundbevoelkerung blieben aber ueber die Voelkerwanderung hinaus erhalten. FOer das 5.-8.  Jahrhundert lässt sich der Bestand einer Restsiedlung in der nordoestlichen Ecke des Roemerlagers um den Berghof ( zwischen Hohem Markt und St. Ruprecht) nachweisen. Im 7.  Jahrhundert waren Slawen und Awaren im Wiener Raum. Der antike Name wurde zuletzt um 550 erwähnt (in verstuemmelter Form als "Vindomina"), 881 wurde die Siedlung als "Wenia" bezeichnet.

Spätestens in karolingischer Zeit (9.  Jahrhundert ) dehnte sich die Siedlung auf den Bereich um St. Peter aus. 881 sind erstmals die Ungarn als Bedrohung fuer Wien erwähnt, die Niederlage des bayerischen Grafen Luitpold bei Preßburg (907) brachte die Siedlung bis gegen Ende des 10.  Jahrhunderts unter ungarische Herrschaft. Noch im 11.  Jahrhundert beeinflusste die ungarische Bedrohung die Siedlungsentwicklung, doch lässt sich bereits ein Ausbau im Bereich zwischen Bäckerstraße und Sonnenfelsgasse in der Mitte des 11.  Jahrhunderts erkennen.

Unter Markgraf Leopold III. erwarben die ab 976 in Oesterreich herrschenden Babenberger Wien , das 1137 erstmals als "civitas" bezeichnet wurde. Heinrich II. Jasomirgott, zunächst Herzog von Bayern und Markgraf, dann (ab 1156) Herzog von Oesterreich , verlegte um 1150 seine Residenz nach Wien (Errichtung der Pfalz Am Hof, Gruendung des Schottenklosters) und leitete die endgueltige Stadtwerdung ein. Ab dem Ende des 12.  Jahrhunderts wurde die Stadt fast bis zur heutigen Ringstraße erweitert und die Stadtmauer errichtet. Herzog Leopold VI. (1198-1230), dessen Ära als goldenes Zeitalter fuer die Stadt gilt ( unter anderem zahlreiche Klostergruendungen), stattete Wien 1221 mit dem Stadt- und dem Stapelrecht aus: Fremde Kaufleute mussten ihre Waren in Wien niederlegen, um einen Zwischenhandel zu ermoeglichen. Der Wiener Handel erlebte einen Aufschwung, ab 1200 wurden auch Verbindungen nach Venedig aufgenommen.

Im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Kaiser Friedrich II. und Herzog Friedrich II. dem Streitbaren wurde Wien 1237 Reichsstadt, verlor diesen Rang aber wenig später wieder. Nach dem Aussterben der Babenberger (1246) geriet Wien unter die Herrschaft Ottokars II. von Boehmen (1251-76), unter dem es trotz einiger großer Brände einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Ottokar, der in seinen letzten Jahren noch mit der Errichtung der Hofburg begann, wurde von der Stadt in seinem Kampf gegen Rudolf von Habsburg unterstuetzt. Im Friedensschluss vom November 1276 fiel Wien an Koenig Rudolf, ab 1282 an seine Soehne. Nach jahrelanger Opposition gegen die neuen Landesfuersten und Stadtherren verlor Wien nach einem Aufstand (1288) wichtige Privilegien. Die Lage beruhigte sich erst mit der Verleihung des Stadtrechts von 1296, in dem die städtische Autonomie zugunsten des Landesherrn zurueckgedrängt wurde. Im 14.  Jahrhundert wurde das Stadtbild gotisiert ( unter anderem gotischer Neubau des Stephansdoms), die Stadt erlebte eine Bluetezeit, unterbrochen von der Pest 1349. 1365 gruendete Rudolf IV. die Universität Wien , die im fruehen 15. Jahrhundert zu einer hervorragenden Pflegestätte der Naturwissenschaften und in der Folge, vor allem ab 1500, des Humanismus wurde (K. Celtis, E. S. Piccolomini). 1469 wurde Wien , das bis dahin zum Bistum Passau gehoert hatte, Bischofssitz. Um 1500 lebten etwa 20.000-25.000 Menschen in der Stadt.

Als Residenz der deutschen Koenige und Roemischen Kaiser (ab 1438, ständig ab dem fruehen 17.  Jahrhundert ) war Wien zum Teil Sitz der Reichsbehoerden und Sitz der Zentralbehoerden des zur Großmacht anwachsenden Habsburgerreichs. 1485-90 stand Wien unter der Herrschaft des Ungarnkoenigs Matthias Corvinus. Bis in das fruehe 16.  Jahrhundert kam es im Zusammenhang mit Parteinahmen fuer verschiedene Prätendenten des Herrscherhauses sowie durch das Ringen um ständische Freiheiten immer wieder zu Spannungen und Unruhen in der Stadt, wobei mehrfach Buergermeister (K. Vorlauf 1408, W. Holzer 1463, M. Siebenbuerger 1522) hingerichtet wurden. Den Sieg des Landesfuersten markierte 1526 die Stadtordnung Ferdinands I., die zu einer starken Einschränkung der Selbstverwaltung und zum Verlust zahlreicher Privilegien fuehrte.

1529 kam es zur 1. Tuerkenbelagerung. In der Reformationszeit wurde die Mehrzahl der Wiener protestantisch. 1551 wurden die Jesuiten nach Wien berufen, und unter Rudolf II. (1576-1612) setzte die Gegenreformation systematisch ein. 1679 forderte die Pest viele Opfer. Die Vorstädte wurden 1704 zum Schutz gegen die Einfälle ungarischer Streifscharen (Kuruzzen) mit dem Linienwall umgeben. Nach der 2. Tuerkenbelagerung 1683 setzte ein glanzvoller Aufstieg Wiens ein, vor allem unter Karl VI. und Maria Theresia. Prunkvolle Barockbauten ( Barock) entstanden ( Belvedere, Karlskirche, Schoenbrunn und andere ) und formten wesentlich das Bild der Stadt; Wien wurde Kaiserstadt von europäischer Geltung.

In der Zeit der Aufklärung ( Joseph II.) erreichte die Musik in Wien einen Hoehepunkt ( Wiener Klassik, C. W. Gluck, J. Haydn, W. A. Mozart), und auch dem Theater kam zunehmende Bedeutung zu (Gruendung des alten Burgtheaters). Schulwesen und Medizin (Gerard van Swieten) entwickelten sich, Luxusgewerbe ( Porzellanmanufaktur 1718, ab 1744 im Augarten) ließen sich hier nieder, und ab der 2. Hälfte des 18.  Jahrhunderts wurden Anfänge der Industrialisierung spuerbar. Die Zentralisierung der Verwaltung schuf eine große Beamtenschaft. Wien zählte 1754 (1. Volkszählung) mit den Vorstädten innerhalb des Linienwalls 175.400 Einwohner. 1783 brachte die Reorganisation des Magistrats eine starke Einschränkung der städtischen Selbstverwaltung. Nach der zweimaligen Besetzung durch Napoleonische Truppen (1805 und 1809) wurde Wien 1814/15 der glanzvolle Schauplatz des Wiener Kongresses.

Die 1. Hälfte des 19.  Jahrhunderts brachte eine Erstarkung des Buergertums, das zum Träger der Kultur des Biedermeier wurde und sich in der Revolution 1848 gegen das System Metternich erhob. Die Revolution 1848 brachte fuer Wien als bleibendes Ergebnis die kommunale Selbstverwaltung (1850). 1857/58 begann der Abbruch der inneren Festungswerke. An ihrer Stelle und auf dem Boden des Glacis wurde die Ringstraße mit ihren Prachtbauten angelegt. Gleichzeitig wurden die bisherigen Vorstädte Wien einverleibt. Wien entwickelte sich zur Weltstadt ( Weltausstellung1873). Das Burgtheater wurde zur fuehrenden deutschsprachigen Buehne, die Hofoper ( Staatsoper) zum ersten Musiktheater Europas. Die Industrialisierung brachte aber auch großes soziales Elend mit sich ( Arbeiterbewegung). 1869-75 wurde die Donau vom Kahlenberg bis Fischamend  reguliert, 1890/92 erfolgte die 2. Vergroeßerung der Stadt durch Eingliederung der Vororte (Bezirke 11-19), wodurch Wien 1,365.000 Einwohner erreichte. 1900 wurde aus Teilen des 2. Bezirks der 20. gebildet, 1904/05 der 21., mit dem Wien ueber die Donau ins Marchfeld griff und ein neues Industriegebiet gewann. 1895 errang die kleinbuergerliche Christlichsoziale Partei die Mehrheit im Gemeinderat. Unter dem von ihr gestellten populären Buergermeister K. Lueger wurden Gas- und Elektrizitätswerke sowie Straßenbahn und Bestattungswesen kommunalisiert, die Stadtbahn, die 2. Wiener Hochquellenleitung und ein Altersheim gebaut.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde Wien die Hauptstadt der Republik Oesterreich. Es musste sich von der Residenzstadt eines aus 12 Nationalitäten bestehenden Reichs mit 50 Millionen Einwohnern auf die Verhältnisse eines kleinen Landes umstellen. Ein Verfassungsgesetz vom 29. 12. 1921 erklärte Wien zum eigenen Bundesland. Im Gemeinderat hatte die Sozialdemokratische Partei die absolute Mehrheit. Ihre Hauptaufgabe sah sie in sozialen und kulturellen Reformen. 1923-34 war K. Seitz Buergermeister und Landeshauptmann. Neben ihm wirkten vor allem der Finanzstadtrat H. Breitner und der Stadtrat fuer Sozialwesen, J. Tandler, wegweisend. Das Wiener Schulwesen unter O. Gloeckel fuehrte pädagogische Reformen durch. Moderne Gemeindebauten gaben dem Stadtbild eine neue Note. Kindergärten und Bäder, Ambulatorien, das Stadion, das Krematorium und neue Gruenanlagen wurden geschaffen.

Mit den Februarkämpfen 1934, der Aufloesung der Sozialdemokratischen Partei und der Ausrufung des Ständestaats hoerte Wien auf, ein Bundesland zu sein; es wurde "bundesunmittelbare Hauptstadt". Durch den Bau der Hoehenstraße wurde der Wienerwald dem Autoverkehr erschlossen. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft kamen 97 niederoesterreichische Gemeinden zum "Reichsgau Groß- Wien " (1215 km2, 26 Bezirke, 1,93 Millionen Einwohner ). Im Zweiten Weltkrieg wurden bei 52 Luftangriffen 8769 Menschen, in den 10 Tagen des Kampfes um Wien (April 1945) 2266 Menschen getoetet; 21 % der Häuser (21.317) wurden ganz oder teilweise zerstoert, ebenso die groeßten Verkehrs- und Industrieanlagen und viele Kulturstätten.

1945-55 war Wien von Truppen der Alliierten besetzt ( Zweite Republik). In diesen Jahren wurde unter dem sozialistischen Buergermeister T. Koerner der Wiederaufbau der Gemeinde in einer Koalitionsverwaltung durchgefuehrt. 1954 wurden 80 Gemeinden (800 km2, 150.000 Einwohner ) wieder an NiederOesterreich abgetreten; der Lainzer Tiergarten und einige Randgemeinden blieben bei Wien. Die Kriegsschäden wurden beseitigt, erhalten blieben nur die 6 riesigen Flaktuerme, die nicht abgetragen werden konnten.

Der Wiederaufbau wurde unter Buergermeister F. Jonas (1951-65) abgeschlossen. In den 50er Jahren stand die Stadterweiterung durch den Bau von neuen Wohnsiedlungen und -anlagen im Vordergrund, seit Mitte der 60er Jahre wurde die Stadterneuerung stärker gefoerdert. Ab diesem Zeitraum erfolgte auch eine stärkere Verflechtung mit dem niederoesterreichischen Umland und dem Nordburgenland (Verkehrsverbund Ostregion ), wobei Wien das kulturelle, wirtschafts - und sozialpolitische Zentrum bildet. In politischer Hinsicht war die Entwicklung von großer Stabilität gekennzeichnet. Die SPOe hatte bis 1996 die absolute Mehrheit im Gemeinderat (Hoechststand 1973 mit 66 Mandaten); die OeVP stellte mehrere Jahrzehnte einen Vizebuergermeister, hatte dann 1973-96 keinen Anteil an der Stadtregierung und stellt seither wieder einen Vizebuergermeister und einen Stadtrat. Die KPOe schied 1969 aus dem Gemeinderat aus; die Freiheitlichen sind seit 1959, die Gruenen seit 1991 und das Liberale Forum seit 1996 im Gemeinderat vertreten.

Bald nach 1955 trat Wien als internationaler Konferenzort hervor (1961 Treffen von J. F. Kennedy und N. Chruschtschow, SAL-Gespräche), wurde Sitz von internationalen Organisationen und verstand sich als Brueckenort zum Osten.

Ab zirka 1960 konzentrierten sich die Aktivitäten vor allem auf den Ausbau des Verkehrswesens ( U-Bahn) und den der medizinischen Versorgung der Bevoelkerung ( Allgemeines Krankenhaus). Die Stellung Wiens im internationalen Rahmen hat vor allem durch die Errichtung der UNO-City (1979) einen großen Aufschwung genommen. Die Rahmenbedingungen fuer die Stadtentwicklung in der Gegenwart sind besonders durch den Fall des Eisernen Vorhangs 1989 und den Beitritt Oesterreichs zur Europäischen Union 1995 maßgeblich geprägt.

Landesverfassung: Durch das Trennungsgesetz 1921 wurde Wien mit 1. 1. 1922 ein selbständiges Bundesland und zugleich Stadtgemeinde. Der aus 100 Mitgliedern bestehende und auf 5 Jahre gewählte Gemeinderat ist zugleich Landtag, der 13-koepfige (1995) Stadtsenat Landesregierung, der Buergermeister Landeshauptmann, der Magistrat Amt der Landesregierung. Der Stadtsenat setzt sich aus dem Buergermeister, 2 Vizebuergermeistern und den Stadträten zusammen und wird vom Gemeinderat auf 5 Jahre gewählt. Dezentralisierte Verwaltungsstellen sind die magistratischen Bezirksämter mit den gewählten Bezirksvorstehern und Bezirksvertretungen. Im Bundesrat hat Wien 11 Mandate, im Nationalrat 41. Der Landeshauptmann bzw. Buergermeister wird seit 1945 durchgehend von der SPOe gestellt. Die Landesregierung setzt sich aus 7 Vertretern der SPOe, 4 der Freiheitlichen, 2 der OeVP und einem der Gruenen zusammen.

Kirchlich bildet Wien ein Erzbistum (Dioezese). 57,8 % der Bevoelkerung gehOeren der roemisch - katholischen Kirche an (1961: 81,6 %), die 20 Dekanate, 163 Pfarren und zahlreiche Ordensniederlassungen (mit Schulen und Spitälern) unterhält. Zur evangelischen Kirche (20 Pfarrgemeinden A. B., 3 H. B.) bekennen sich 5,4 % der Bevoelkerung; ferner bestehen 6 Kirchengemeinden der altkatholischen Kirche und 4 der Methodistenkirche, 7 Pfarrgemeinden der russisch -, rumänisch -, serbisch -orthodoxen und griechisch - orientalischen Kirche und 2 Kultstätten der buddhistischen Religionsgemeinschaft; die israelitische Kultusgemeinde zählt 6600, die islamische Religionsgemeinschaft 62.300 Angehoerige; zirka  304.600 Einwohner sind ohne religioeses Bekenntnis, bei 100.700 Wienern (1991) ist die Religionszugehoerigkeit unbekannt.

Heute bietet Wien noch immer ein ausgezeichnetes Kulturangebot - im Sommer auch in der Umgebung von Wien (Niederoesterreich, Burgenland) mit vielen Open Air Veranstaltungen

Das aktuelle Wetter in Wien:

Links: Behoerden Gastronomie Geschaefte Gesundheit Schulen Kirche Kultur Landkarten Parteien Telefonbuecher Tourismus Vereine Verkehr Wetter Zeitungen

Behoerden:

 Behoerdenwegweiser
 Botschaften in Wien
 Bundesimmobiliengesellschaft - Eigentuemer der Bundesgebaeude
 Bundestheater
 Grabstellenauskunft
 Nachfolgerboerse fuer Selbststaendige
 Oesterreischisches Rechtsauskunftssystem
 Sozialversicherung
 Wien (Stadtverwaltung)
 Wiener Bezirke
 Zentrum fuer Reisemedizin Wien (Health tips in Vienna)

-> Links zu Behoerden (Telefonnummern)
-> Linksliste des oesterreichischen Bundeskanzerlamtes

Geschaefte

 Alpenlaendischer Kreditorenverband 
 Atlantis Reisebuero 
 Vienna
Carla (Caritas)
 BIGBIZ Bueros
 BKI - Buero Ingomar Kern - EDV
 Christkindlmarkt Wien
 Citysam
 Doblinger (Musikantiquariat)
 Donauzentrum
 Dorotheum
 Einkaufsstrassen
 E-Marktplatz
 Ferienwohnungen
 Gasometer
 Japanische Handelsorganisation Wien (japanisch)
 Kreditschutzverband  - Online Abfragen von Firmendaten
 Kunst und Antiquitaetenmarkt am Donaukanal
 Lugner city
 Manhatten Fitnesscneter
 Manz Buchhandlung (Wirtschaftsbuecher)
 Mariahilferstrasse (Einkaufsstrasse)
 Millieniums City (direkter Bus von Klosterneuburg)
 Neubaugasse
 Oekista Reisebuero
 Oesterreichischer Archivverlag
 Q19 - Einkaufszentrum
 Restplatzboerse (Reisen)
 Ringstrassen Galerien
 Schwaebische Jungfrau - erlesene Waesche
 Servus Wien - Internetportal
 Shopping City Nord
 Shopping City Sued
 Spittelberg (Spittelberg.at)
 Spittelberg (Spittelberg.net)
 Surfland Internetcafee
 Top Gym - Fitnesscenter
 Trillerpark
 Venturini - Masshemden
 Vienna Twintower
 Weinwelt
 Wiener Zeitung - Amtsblatt - Firmauskunft, Konkurse etc.
 Wien West - Der neue Westbahnhof

 -> Metafinder Wien

Gastronomie

 Aida Cafe Konditorei 
 Akakiko
 Asiaexpress
 Bermudadreick (Partybezirk in Wien 1) 
 Cafe Central
 Cafe Konditorei Gerstner
 Cafe Einstein
 Cafe Braeunerhof
 Cafe Eiles
 Cafe Griensteidl
 Cafe Hawelka
 Cafe Hummel
 Cafe (Landtmann. Mozart, Residenz, Mehlspeisparadies, Crossfield)
 Cafe Schottenring
 Cafe Smart (SM)
 Cafe Techno
 Eissalon am Schwedenplatz
 Eissalon Zanoni Rotenturmstrasse
 Esterhazykeller (Stadtheuriger)
 Figlmueller (Schnitzel) 
 
Floridita (kubanische Bar)
 Haasbeisl
 Horvath (Gasthaus)
 Heurige in Wien (japanisch)
 Heurigenkalender
 Kaktusbar (Bermudadreick)
 Kim kocht
 Lokaltips
 Mayer am Pfarrplatz
 Nachtmahl - Essen im Dunkeln
 Ofenloch
 Parklounge Stadtpark Wien
 Plachutta
 Preis Leistung Wein
 Sacher - Hotel, Konditorei und die Sachertorte
 Schlossquadrat
 Speisezustellung
 Stehachterl (Bermudadreieck)
 Steirereck
 Steirerstuben
 TokoRi (japanisch)
 Trzesniewski
 Verband der Kueche Oesterreichs
 Vincent
 Wiener Gastronomiefuehrer
 Zum Weissen Rauchfangkehrer

-> Eissalons
-> Wien 123 (Lokalfuehrer)
-> Wien wie es isst (Lokaltips von Falter)
-> Lokaltips (lokaltipp.at)

SPEISING.NET - Österreichs erste Community rund ums Thema 'SPEISING'

Gesundheit:

 Allgemeines Krankenhaus Wien (AKH)
 AUVA - Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
 
Barmherzige Brueder Krankenhaus
 Barmherzige Schwestern Krankenhaus
 Bebo Beckenboden Gesundheitstraining
 Confraterintaet Krankenhaus
 Convalexis Dr, Dermatologie
 Dann Dr., Unfallchirurgie, Sporttraumatologie
 Donauspital SMZ - Ost
 Elixia Fitnesscenter
 Evangelisches Krankenhaus
 Reisemedizin
 Schiestl Dr., Unfallchirurgie, Sporttraumatologie
 Goettlicher Heiland Krankenhaus
 Goldenes Kreuz Krankenhaus
 Gottfried von Preyer Krankenhaus
 Haltungstraining
 Hanusch Krankenhaus
 Hartmann Spital
 Heeresspital (Militaer) Wien
 Hera Sanatorium
 Herz Jesu Krankenhaus
 Ignaz Semmelweis Klinik Rudolfsstiftung
 Kaiserin Elisabeth Spital
 Kaiser Franz Josef Spital SMZ Sued
 Krankenhaeuser in Wien
 Krankenhaus Rosenhuegel
 Krankenhaus Gersthof
 Manhattan Fitnesscenter
 Otto Wagner Spital Baumgartner Hoehe
 Pensionsversicherungsanstalt
 Privatklinik Doebling
 Rudolfinerhaus
 Rudolfstiftung
 Schoepf Veronika, Yoga und Wandern
 Sophienspital
 Spital Speising
 St. Anna Kinderspital
 St. Elisabeth Krankenhaus
 St. Josef Krankenhaus
 Top Gym Fitnesscenter
 Unfallkrankenhaus Lorenz Boehler
 Unfallkrankenhaus Meidling
 Universitaetszahnklinik
 Wiener Gebietskrankenkasse
 Wiener Privatklinik
 Wilheminenspital

Wozu Kochen

Schulen:

 American International School
 Danube International School
 Donauuniversitaet Krems
 European High School Henrietten Platz 
 Gastgewerbefachschule 
 Internationale Schulen in Wien
 Japanische Schule in Wien
 Lycee Francaise
 Schulen in Wien, Wiener Stadtschulrat
 Schulfuehrer Wien
 Schwedische Schule
 Technische Universitaet Wien
 TGM (Institute of Technology)
 Theresianum
 UNESCO Schulen in Oesterreich
 Universität Wien
 Vienna International School
 Wiener internationale Schule
 Wiener Schulfuehrer
 WU (Wirtschaftsuniversität Wien)

-> Privatschulen in Wien

Kirche:

 Kirche und Religion in Oesterreich

Kultur:

 Albertina - graphische Sammlung
 Amerlinghaus
 Arena Wien
 Belvedere
 Bundesmuseen
 Bundestheater
 Burgtheater Wien
 Donauturm
 English Theatre
 Falter (Programmzeitung Wien)
 Filmarchiv
 Gruppe 80
 Guertel (Stadtbahnboegen in Wien die wieder Kult geworden sind - insbesondere fuer Männer)
 Haydn Festspiele Eisenstadt (Burgenland)
 HDM (Haus der Musik)
 Heeresgeschichtliche Museum
 Historisches Museum der Stadt Wien
 Hundertwasserhaus
 Leopoldmuseum
 Lipizzaner Museum
 Jazz in Wien
 Juedisches Museum
 Impulstanz
 Kunsthalle Wien
 Jazzfest Vienna
 Jazzfest Wiesen (Burgenland)
 Kabarett Simpl
 Kabarett Vindobona
 Kammermusik Lockenhaus (Burgenland)
 Kino unter Sternen (Augarten)
 Klangbogen
 Kuenstlerhaus
 Kulisse
 Kunsthalle Wien
 Landesmuseum Niederoesterreich
 Lange Nacht der Museen
 Leopoldmuseum
 Metropol
 Mozart's Opern
 MQW (Museumsquartier Wien)  
 Museum fuer Voelkerkunde
 Museumsquartier Wien
 Museen der Stadt Wien
 Museum fuer Volkskunde
 Musicals in Wien (Raimundtheater, Ronacher, Theater an der Wien)
 Musikverein
 Narrenturm 
 Nationalbibliothek
 Naturhistorisches Museum
 Odeons Theater Wien
 Oesterreichischer Staatsvertrag
 Oper Klosterneuburg
 Oper Wien (Staatsoper)
 Opernfestspiele St. Margarethen (Burgenland)
 Orpheum
 Rabenhof
 Ronacher
 Salzburger Festspiele
 Schauspielhaus
 Schoenbrunn
 Schoenbrunn (malediven.at)
 Schoenbrunner Schlosstheater
 Secession
 Seefestspiele Moerbisch (Burgenland)
 Sommerkino im Schloss
 Sommerspiele Perchtholdsdorf
 Spatzenchor (japanese chorus)
 Spektakel
 Staatsoper Wien
 Szene Wien
 Theater am Spittelberg
 Theater in der Josefstadt
 Theaterkartenbuero Jirsa
 Theatermuseum
 Tonkuenstler
 Veranstaltungsorte
 Vienna´s English Theatre
 Volksgarten
 Volksoper Wien
 Volkstheater
 Wien modern - Musik der Gegenwart
 Wiener Cafehausweisheiten
 Wiener Festwochen
 Wiener Philharmoniker
 Wienweb (Wien-Programm)
 WUK - Werkstaetten und Kultur

 -> Link zu Wiener Theatern

Landkarten / Routenplaner:

 Landkarte Oesterreich (Geolook)
 Sozialstruktur Wien´s nach Bezirken (interkativ)
 Stadtplan Wien (standard.at)
 Stadtplan Wien (wien.gv.at)
 Stadtplan Wien (vienna.at)

Parteien:

 die Gruenen
 FPOe
 KPOe
 OeVP
 SPOe

Telefonbuecher:

 Gelbe Seiten
 Telefonbuch Oesterreich (Herold)
 Telefonbuch Oesterreich (Telekom)

Tourismus:

 Austrian Guide  
 Austrianguides
 Wiener Tourismusverband
 3sat Tips
 Babenberger Passage
 Best of Austria
 Citysam
 Die Deutsche Kaiserkrone (in der Wiener Schatzkammer)
 Ferienland Wien
 Fiaker
 Frauenreisen
 Frommers Austria (english)
 Kahlenberg
 Karikaturmuseum Krems (Deix, ..)
 KHM (Kunsthistorisches Museum)
 MAK (Museum fuer angewandte Kunst)
 MUMOK - Museum fuer moderne Kunst (Stiftung Ludwig)
 Marco Polo Wien
 Minireisefuehrer
 Mohndorf Armschlag (ca 120 km von Wien)
 Oesterreich auf einen Blick
 Pathologisch - anatomisches Museum
 Persoenlichkeiten Wiens
 Prater
 Reisebericht 2000 - Donauauen
 Reisebericht 2001
 Reisebericht 2002 - Donauradweg
 Reiseberichte - Motorrad
 Reisefuehrer Wien Eisenbach.at
 Reisefuehrer Wien Patrick Schnabel
 Riesenrad
 Roggenhof in Roggenreith, 1. Whisky Brenneri Oesterreichs - ca 120 km von Wien
 Schloesser und Burgen in Oesterreich
 Sigmund Freud Museum
 Spanische Hofreitschule
 Stephansdom
 Stepvienna (Relocation Service)
 TMW (Technisches Museum Wien)
 Tramway.at - fuer Strassenbahnfans
 Travel Tips by Rick Stevens (english)
 Uno City
 Weinstadtmuseum Krems
 Wien after Sunset (private Ansichten von Sluka)
 Wienerisch (erste Schritte fuer Deutsche)
 Wienfuehrung Dr. Ehrlich
 Wienguide - Wiener Spaziergänge
 Vienna.at (Wien-Programm)
 Vienna Hype
 Vienna online
 Vienna walks (Guideagentur)
 Wien - Vienna.at (Internetverein)
 Wien - Informationen (Ferienwohnungen)
 Wien - Kulturstadt - Reisebericht
 Wiener Leben
 Wien Rundgang (ORF), Lange Nacht der Museen
 Wien (citysam)
 Wiener Saengerknaben
 Wien (tiscover)
 Wiener Veranstalungsdatenbank
 Wienprogramm (hauptstadt.at)
 Wien - Informationen (Touristnet)
 Wien - Jogging und Walking
 Wien - Wanderwege
 Wien - Wanderwege rund um Wien
 Wien Web
 Vienna Aktivtours
 Viennaguide
 Vienna 1st
 Vienna See See 
 Virtual Vienna Net
 Wean.at - Wien auf wienerisch
 Wien (astrosoft)
 Wien events
 Wien suf
 Wiener Bezirke (Stadtteile)
 Wientourismus
 Wikipedia Wien
 Wohnen in Wien
 Zeittafeln oesterreichische Geschichte

 -> Austria (in Korean Language) 
 -> Enzyklopedia Wikipedia Wien
 -> Informationen zu Wien und der Geschichte (Nadja Weber)
 -> Links aus Oesterreich (best of Austria.at)
 -> Vienna.com - Wien im Internet (Salzburger Nachrichten) 
 -> Wien-Bilder
 -> Wientourismus (japanese)

Vereine:

 Alpenverein Wien 
 Oesterreischischer Automobilclub (Oeamtc)
 OEVSV (Oesterreichischer Versuchssenderverband)
 Oesterreichische Computergesellschaft
 Sudetendeutsche Landsmannschaft 

Verkehr:

 Adac (Autofahrerklub Deutschland)
 Airportservice (Flughafentaxi)
 Amira Air - VIP-Airline
 Arboe Klosterneuburg (Autofahrerklub - rot)
 ASFINAG - Autostrassen Finanzierungs AG - Eigentuemer der Autobahnen
 Austrian Airlines (AUA)
 Bajer Bus
 Blaguss Bus
 Busam Reisen
 DDSG (Donauschiffahrt)
 Donau Faehre Hainburg
 Donauschiffahrt Pyringer
 Donauschiffahrt Wurm
 Flughafen Wien
 Kolda Bus
 Lufthansa
 Oeamtc (Autofahrerklub - schwarz)
 Oebb (Bahn) 
 Postbus
 Raab Oedenburger Bahn
 Richard Bus
 UBahn -Plan
 Verkehrsverbund Os
 
Webcams Wien
 Wiener Lokalbahnen (Badner Bahn)
 Wiener U-Bahn
 Zuklin Bus

-> Fahrplaene

Wetter:

 Arcor 
 Austrocontrol
 Bild (deutsche Zeitung)
 Deutscher Wetterdienst
 Die Welt (deutsche Zeitung)
 Gerstbach
 Kronenzeitung
 Kurier (Tageszeitung)
 Oesterreischischer Automobilclub (Oeamtc)
 Oesterreichischer Rundfunk (ORF) Wetter
 Schneeberichte (T-Online)
 Spiegel (deutsches Magazin)
 vienna.at (Wetter) 
 weather.com 
 wetter.de
 wetteronline.de
 wien.gv.at
 wien.info
 Wienweb
 
Wocilka (Flugwetter)
 
wunderground.com
 Yahoo
 Zentralanstalt fuer Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
 

Zeitungen:

 E-Media 
 Falter (Programmzeitung Wien)
 Gewinn
 Google - News zu Wien
 Kronenzeitung
 Kurier
 News
 Die Presse
 Presseportal
 Profil
 Standard
 Standard-digital
 Trend
 Wiener Bezirksblatt
 Wien Magazin (Programmzeitung)
 Wiener Zeitung (Amtsblatt)

 -> Link zu oesterreichischen Zeitungen     

 -> Austrian Newspapers


Letzte Aktualisierung: 07.05.2012 08:49:51


 
;;

keine Haftung fuer den Inhalt der Webseite         und der Links !